Kategorie Archiv: Mechthild Rex-Najuch

Pathologisches Sammelsurium oder Beschaffenheit – Ist Hochsensibilität eine Diagnose?

Autorin Mechthild Rex-Najuch. Die Frage ist nicht die einzige, die sich um das Wort Hochsensibilität rankt. Wie immer, wenn sich ein neues Wort in einem Fachgebiet etablieren soll, ist eine eindeutige Definition vonnöten. Um diese wird immer noch gestritten. Um das gleich vorwegzunehmen: Hochsensibilität ist ein Persönlichkeitsmerkmal und kein Krankheitsbild. Es beschreibt im Wesentlichen die komplexere Wahrnehmung und Verarbeitung von Sinnesreizen auf neurophysiologischer Ebene. Die begriffliche Unschärfe sorgt dafür, dass ein Persönlichkeitsmerkmal mit Krankheitsbildern verschwimmt. Hochsensibilität ist nicht zu verwechseln mit Hypersensibilität, die…

Wesensart statt Diagnose: Hochsensibilität Teil 2

Autorin: Mechthild Rex-Najuch. Zwei kontrovers diskutierte Themen verknüpfen sich – Hochsensibilität auf der einen und auf der anderen Seite die effektive Mitochondrienfunktion. Ihre Gemeinsamkeit liegt darin, dass sie beide unter überwiegend pathologischen Gesichtspunkten untersucht und beurteilt werden. Erkenntnisreicher wäre es jedoch stattdessen die physiologischen Zusammenhänge in den Fokus zu stellen und anschließend Abweichungen davon zu definieren. Die Frage ist: Was haben Mitochondrien…

Wesensart statt Diagnose: Hochsensibilität Teil 1

Autorin: Mechthild Rex-Najuch. Möglicherweise begegnen Ihnen in der Praxis bei Patienten immer wieder Ungereimtheiten, obwohl Sie sich an Dosierungsempfehlungen und Richtlinien gehalten haben. Dahinter kann ein hochsensibler Mensch stecken. Dabei ist Hochsensibilität keine Diagnose, sondern ein Wesensmerkmal. Im ersten Teil gebe ich Ihnen eine Einführung zum Thema Hochsensibilität…