Dauerstress im Beruf: „Ich spüre mich nicht mehr!“

Autor: Christian Schneider

„Mit meiner beruflichen Entwicklung in den vergangenen Jahren bin ich grundsätzlich zufrieden: Inzwischen leite ich ein Team von 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aus fachlicher Sicht kann ich mich mit meinen Aufgaben identifizieren, mit Vorgesetzten und Kollegen arbeite ich meist konstruktiv zusammen. Ich weiß, das hört sich eigentlich alles gut an. 

Was mich aber regelmäßig an meine Grenzen bringt, ist das stressige Tagesgeschäft. Täglich kommen mehr Routineaufgaben hinzu. Hier noch ein neues Formular, da noch eine Dokumentation – es wird ständig mehr. Zu meinen eigentlichen Aufgaben komme ich kaum noch. An den meisten Tagen fühle ich mich extrem angestrengt und gestresst. Wenn ich mich dann nach Feierabend frage, welche von meinen Kernaufgaben ich eigentlich erledigt habe, stelle ich fest: Die meiste Zeit war ich mit Administration beschäftigt. Inzwischen fühle ich mich völlig zerrissen. Gegen die Übernahme immer neuer Routineaufgaben kann ich mich nicht abgrenzen. Das müsste ich eigentlich, denn sie fressen meine Energie und meine Zeit. Und um meine eigentlichen Aufgaben kann ich mich nicht in dem Maße kümmern, wie es mein Anspruch ist. Stress und Unzulänglichkeit, diese beiden Empfindungen bestimmen meinen Arbeitsalltag. Mich selbst spüre ich kaum noch. Meine Kollegen scheinen damit kein großes Problem zu haben. Die machen ihren Job und halten mich mittlerweile für eine Mimose, befürchte ich. 

Es gibt aber auch noch gute Tage – wenn auch wenige. An denen kann ich wieder aus der Kraft meiner eigenen Vision handeln. Dann fühle ich den Sinn in meiner Arbeit und mein Stresslevel ist im Normalbereich. Das zeigt mir, dass ich dringend etwas tun muss, damit ich nicht in einer Dauerstressfalle lande. Mit klassischem Zeitmanagement habe ich mich übrigens schon mal beschäftigt, das ist zwar hilfreich, aber es reicht nicht. Mir ist klar, dass ich bei mir anfangen und tiefer schauen muss. Nur wie und wo?“

So oder ähnlich beschreiben viele Führungskräfte ihre Situation, wenn sie zu Aurum Cordis – Kompetenzzentrum für Hochsensibilität kommen. Wir wissen, dass insbesondere hochsensible Führungskräfte ein hohes Risiko haben, an Dauerstress zu erkranken. Um das zu verhindern, reicht klassisches Zeit- und Selbstmanagement nicht aus. Auf Basis unserer langjährigen Erfahrung haben wir deshalb einen speziellen Coachingprozess entwickelt, der die tiefliegende Ursache, nämlich den inneren Wertekonflikt, bearbeitet.

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Autor: Christian Schneider

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