Stressursachen auf innovative Weise begegnen

Autor: Christian Schneider. Der spirituelle Still(e)punkt – unser Zugang zu Gesundheit und Selbstverbundenheit

(efp).- Umgang mit Stress – wie geht das? Meist versuchen wir es mit Affirmationen wie „ich will gelassen bleiben“, „ich nehme mich jetzt nicht so wichtig“, „ich will da nochmal drüber schlafen“.  Doch letztlich macht man sich mit solchen Maßnahmen nur noch mehr Druck. Einsteins Aussage, man könne Probleme „niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind“, trifft eben auch auf Stress zu. Wie wäre es also, wenn man die Einsicht des großen Mannes auch auf den Umgang mit Stress anwandte? Was wäre, wenn man das Problem auf eine tatsächlich innovative Art und Weiseanginge?

Wir reagieren zunehmend hochsensibel auf Stress

Dreh- und Angelpunkt des neuen gedanklichen Ansatzes ist das, was man bei Aurum Cordis den „spirituellen Still(e)punkt“ nennt. Entdeckt wurde er bei der langjährigen Arbeit mit hochsensiblen Menschen und der Feststellung, dass die größte Gesundheitsressource des Menschen tief in ihm selbst liegt. Dies gilt natürlich nicht nur für die klassisch Hochsensiblen, sondern für alle, die auf Stress zunehmend hochsensibel reagieren. Doch ausgerechnet diese Ressource haben wir aus unserem Bewusstsein verloren. Der jedem Menschen innewohnende spirituelle Still(e)punkt ist ein Ort tiefer Selbstverbundenheit. 

TeilnehmerInnen der Ausbildung zum Integralen Gesundheitscoach werden sich dieses spirituellen Still(e)punkts und seiner besonderen Bedeutung allmählich wieder bewusst. Gleichzeitig erfahren sie in Theorie und Praxis, wie sie damit professionell, wirksam und verantwortungsvoll im Coaching arbeiten. Was ist damit konkret gemeint?

Im Spannungsfeld zweier Pole 

Unser Verhalten ist stark von einem inneren Wertekonflikt geprägt. Er entsteht im Spannungsfeld zwischen zwei Polen: dem stress- und schmerzbelasteten Lebensdrama auf der einen und der ersehnten Lebensvision auf der anderen Seite. 

Ausgerechnet unser Alltag, unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen, befeuern aber den Pol des Lebensdramas. So geraten wir leicht in dessen Sog und reagieren mit einer Kaskade negativer Emotionen. Ein Teufelskreis entsteht, unsere Stressbelastung nimmt zu und wir laufen Gefahr, schwer zu erkranken.

Gleichzeitig verspüren nach Veränderung suchende Menschen eine tiefe Sehnsucht: die Umsetzung ihrer Lebensvision. Sie ahnen: Wenn es mir gelingt, den inneren Wertekonflikt zu lösen und mich bewusst am Pol der Lebensvision zu orientieren, entstehen ganz neue Handlungsalternativen.

Ganz neue Chancen und Möglichkeiten

Die Voraussetzung, um uns für den Pol unserer Lebensvision zu entscheiden und in dessen Sog zu agieren, ist das Gewahrsein des spirituellen Still(e)punkts. Hier findet sich die lange gesuchte Verbindung zu uns selbst – ein innerer Freiraum, um Situationen neu zu bewerten und aktiv gesundheitsförderliche Entscheidungen zu treffen.  Aus ihm heraus wird es möglich:

  • in die Kraft der Übereinstimmung mit mir selbst zu kommen
  • mich unabhängiger von äußeren Einflüssen zu entscheiden
  • einen inneren Freiraum zu spüren
  • neue Handlungsoptionen zu erkennen
  • meine Potenziale besser auszuschöpfen
  • mich in der beruflichen Tätigkeit selbstzuverwirklichen

Autor: Christian Schneider

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.